
VSA-Unternehmensgruppe: Rückblick auf ein ereignis- und erfolgreiches Jahr 2009
Die VSA-Unternehmensgruppe hat im Jahr 2009 mit einem Jahresüberschuss von € 3,6 Mio. wieder ein gutes Ergebnis erzielt. Davon profitieren die VSA-Kunden direkt in Form einer 10-prozentigen Gewinnausschüttung auf ihre Kapitaleinlage. Auf der 29. ordentlichen Gesellschafterbeiratssitzung der VSA GmbH am 16. Juni 2010 in Zwickau erstatteten Vorstandsvorsitzender Karl-August Beck sowie die VSA-Geschäftsführer Dr. Andreas Lacher und Peter Mattis ausführlich Bericht über ein ereignisreiches Jahr.
München/Zwickau, Juni 2010 Mit der Änderung der Satzungen von VSA und FSA auf der Jahresversammlung 2009 wurden die Weichen für eine neue gesellschaftsrechtliche Ausrichtung der VSA gestellt: Seitdem können alle approbierten Apothekenleiter freiwillige Mitglieder im FSA werden, die über die VSA abrechnen oder ein ApothekenSystem der VSA-Unternehmensgruppe haben. Mit der auf der diesjährigen Vertreterversammlung einstimmig verabschiedeten neuen Wahlordnung wurden die Voraussetzungen geschaffen, dass in die für 2011 anstehenden Wahlen alle FSA-Mitglieder einbezogen werden können und gleichzeitig eine Vereinfachung des Wahlvorgangs ermöglicht. Künftig kann sich jedes FSA-Mitglied direkt um ein Vertreteramt bewerben. “In der VSA können wir Apotheker unsere Interessen wie in keinem anderen Unternehmen am Markt vertreten,“ so Vorstandsvorsitzender Karl-August Beck, „ich hoffe deshalb, dass sich nächstes Jahr wieder viele Kolleginnen und Kollegen zur Wahl in die FSA-Vertreterversammlung stellen werden.“
Innovative Produkte und erweiterte Services
Im Geschäftsbereich Rezeptabrechnung Apotheken wurden zahlreiche innovative Produkte eingeführt sowie die Kundenbetreuung weiter ausgebaut. Insgesamt ist ein starker Preiswettbewerb zu spüren, der sich – neben der negativen Zinsentwicklung – auf das Ergebnis der VSA auswirkte. Im Hilfsmittelbereich fordern immer mehr Kostenträger die deutlich aufwendigere Abrechnung nach § 302. Mittelfristig rechnet man in der VSA mit der verpflichtenden Einführung des elektronischen Kostenvoranschlags. VSA-Geschäftsführer Dr. Andreas Lacher: „In der VSA-Unternehmensgruppe ist durch die azh eine hohe Kompetenz im Hilfsmittelbereich vorhanden – sowohl bei der Hilfsmittelabrechnung als auch beim eKV. Wir können unseren Kunden also auch hier umfassende Lösungen anbieten.“
Mit der erst kürzlich erfolgten Mehrheitsbeteiligung an der Phadiso GmbH verfolgt die VSA das Ziel, den Apotheken maßgeschneiderte und kostengünstige Blisterlösungen zur Verfügung zu stellen.
Die azh GmbH hat sich weiter sehr positiv entwickelt, die Kennzahlen erlauben eine optimistische Zukunftsprognose. Mit fast 400 Neukunden konnte die azh ihren Marktanteil weiter ausbauen. Auch azh TiM, die Praxismanagement-Software für Sonstige Leistungserbringer, hat sich im Markt äußerst erfolgreich positioniert. Das neue Produktionssystem nPROD läuft stabil, die Umstellung ist weitgehend abgeschlossen.
Fusion von VSA ApothekenSysteme GmbH und Pro Medisoft AG
Die größte Veränderung des Jahres 2009 war die Fusion der VSA ApothekenSysteme GmbH mit Pro Medisoft aus der die Awinta GmbH als neuer Marktführer im Bereich Apotheken-Software hervorgegangen ist. Erste Synergieeffekte zeigten sich bei der Weiterentwicklung von jump, das mittlerweile auch erfolgreich unter Apple Macintosh läuft und das einzige Hardware- und betriebssystemunabhängige System am Markt ist. Die Filiallösung sowie die Anbindung Kommissionierautomat laufen ebenfalls erfolgreich im Produktivbetrieb. VSA-Geschäftsführer Peter Mattis ging in seinem Bericht auch ausführlich darauf ein, welche Maßnahmen das Change-Management umfasst: „Jeder, der schon einmal eine Apotheke übernommen oder eine Filiale eröffnet hat, weiß, dass das nicht von heute auf morgen geht. Wir sind überzeugt davon, dass wir unseren Kunden mit der Awinta GmbH die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Partnerschaft mit System bieten werden.“
Beck zeigte sich zuversichtlich und versicherte, man würde gemeinsam alles daran setzen, um die Stellung der Awinta als Marktführer zu festigen und auszubauen.
Positives Konzernergebnis und respektable Kundenzahlen
Trotz hoher Projektkosten für die zukunftsweisenden Großprojekte jump und nPROD konnte der Konzernjahresüberschuss mehr als verdoppelt werden. Auch hinsichtlich der Kundenzahlen haben alle Unternehmensbereiche eine respektable Größenordnung erreicht. „Die VSA-Unternehmensgruppe ist für die anstehenden Herausforderungen gut aufgestellt und für die absehbaren zukünftigen Marktentwicklungen bestens positioniert“, so das Fazit von VSA-Geschäftsführer Dr. Andreas Lacher.
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