VSA feiert 50 Jahre elektronische Rezeptabrechnung

Im April 1967 lief bei der VSA die bundesweit erste digitale Abrechnung. Ein Meilenstein für die Apotheker und für die VSA, die diesen seinerzeit durchaus skeptisch beäugten Schritt als erstes Apothekenrechenzentrum wagte.


In der Rezeptabrechnung war die VSA damals schon ein „alter Hase“: Die Keimzelle der VSA, der „Verein der Apotheker Münchens“, entstand bereits im Jahr 1900. Ab Mitte der 1950er Jahre sammelte die „Verrechnungsstelle Münchner Apotheker“ die Rezeptpäckchen ihrer Mitglieder ein und leitete sie an die Kostenträger weiter. Der technische Fortschritt läutete Anfang der 1960er Jahre eine Veränderung des bis dahin sehr handwerklich organisierten Ablaufs ein.

Den Vordenkern um die Apotheker Willy Oehl und Walter Riemerschmid gelang es, Kassen, Ärzte und Apotheker für die elektronische Rezeptabrechnung via Lochkarten zu gewinnen. Wichtige Voraussetzung war ein neues Rezeptformular, das maschinell verarbeitet werden konnte. Im April 1967 waren alle Hürden genommen und der Durchbruch gelungen: Die erste elektronische Abrechnung lag vor. 

VSA nutzt technischen Fortschritt konsequent

Seitdem hat sich die Computertechnologie rasant weiterentwickelt. Die seinerzeit revolutionäre Lochkartentechnik wurde immer wieder von moderneren Verfahren abgelöst, zuletzt 1996 von Image-Processing. Roman Schaal, VSA-Geschäftsführer: „1967 war die VSA Pionier in der digitalen Rezeptabrechnung. Auch heute nutzen wir den technischen Fortschritt konsequent und bieten unseren Kunden innovative Services rund um die Abrechnung.“ 

Im Laufe der Jahre entstanden praxisorientierte neue Produkte und Services. Angefangen von der Rezeptdaten-CD datenPur über individuelle Zuzahlungsauswertungen und Tax-Dialog bis hin zu apothekeOnline, der meistgenutzten Plattform ihrer Art im Apothekenmarkt mit einer Fülle an attraktiven, praxisorientierten Lösungen wie z. B. ekvDialog, scanDialog und himiDialog. „Unsere Hauptaufgabe“, so VSA-Geschäftsführer Herbert Wild, „ist es auch heute noch, Rezepte zu Geld zu machen. Darüber hinaus ist es uns wichtig, unsere Kunden mit vielen weiteren Dienstleistungen bestmöglich zu entlasten.“ 

Auch als Arbeitgeber erfüllt die VSA höchste Ansprüche und erreichte 2017 erneut Spitzenplätze bei den renommierten Wettbewerben „Deutschlands Beste Arbeitgeber“ und „Beste Arbeitgeber in der IT“. Kompetente, motivierte Mitarbeiter waren es, die 1967 den Schritt zur elektronischen Rezeptabrechnung und seitdem die kontinuierliche Weiterentwicklung möglich gemacht haben. „Wenn die Apotheken heute mit Fug und Recht sagen können »VSA. Ich verlass mich drauf!«, dann ist das zu einem großen Teil das Verdienst aller VSA-Mitarbeiter“, bringt es VSA-Geschäftsführer Christoph Brandtner auf den Punkt.

Höchste Sicherheitsstandards mit ISO-Zertifizierung

Der in sich stimmige „Werkzeugkasten“ der VSA – vom mehrstufigen Sicherheitssystem bei der Rezeptabrechnung bis hin zu den attraktiven Zusatzleistungen – entlastet Apotheker wirksam und bietet maximale Sicherheit: Die VSA erfüllt höchste Datenschutz- und Datensicherheitsnormen und ist ISMS-zertifiziert nach ISO/IEC 27001. Außerdem haben die Interessen der inhabergeführten Apotheken durch die Anbindung an den FSA einen besonders hohen Stellenwert und spielen eine zentrale Rolle für die VSA.