VSA fördert herausragende Diplomarbeit

Die Sächsische Landesapothekerkammer hat in diesem Jahr Frau Apothekerin Kathrin Foth in Anerkennung ihrer herausragenden Diplomarbeit einen Förderpreis verliehen. Die mit dem Preis verbundene Prämie wurde von der VSA GmbH gestiftet.


Die approbierte Apothekerin beschäftigte sich in ihrer Diplomarbeit u.a. mit potentiell unerwünschten Arzneimittelwirkungen anhand von Medikationsdaten bei multimorbiden, geriatrischen Patienten. Häufig werden arzneimittelbezogene Probleme zwar identifiziert, daraus resultierende unerwünschte Arzneimittelwirkungen jedoch nicht umfassend auf Patientenebene analysiert. Da der Apotheker als Arzneimittelexperte für eine solche systematische Analyse prädestiniert ist, widmete sich Frau Foth im Rahmen ihrer Diplomarbeit diesem Anliegen. Die Diplomarbeit hat nun Grundlagen für konkrete Verbesserungen für den Patienten gelegt. Außerdem stellt die optimierte und strukturierte Kommunikation zwischen Arzt und Apotheker – Stichwort Medikationsplan – ein wesentliches Ziel bei der nun anstehenden Fortführung des erfolgreichen Projektes dar.


Das Ergebnis der Diplomarbeit zeigt, dass das Medikationsmanagement in Zukunft eine immer wichtigere Rolle auch in Apotheken spielen wird. Dazu Roman Schaal, VSA-Geschäftsführer: „Die Beratungsqualität in Apotheken wird sich im Hinblick auf die technischen Möglichkeiten, die uns die digitale Entwicklung noch bringen wird, verändern. Als Rezeptabrechner und damit engster Partner von Apotheken investieren wir daher selbstverständlich in die Ausbildung und Zukunft von Pharmazeuten. Wie seit Jahren bereits über die Initiative pharmazie-sachsen.de und jetzt auch mit dem Förderpreis.“