dpa-Meldung: Handel mit Rezeptdaten - Behörde nimmt Unternehmen in Schutz

Auszug aus einer aktuellen dpa-Meldung, die am 19.08.13 veröffentlicht wurde:


„…Die bayerische Datenschutzaufsicht hat das süddeutsche Apothekenrechenzentrum VSA gegen den Vorwurf in Schutz genommen, unzureichend verschlüsselte Patientendaten an einen US-Datenhändler zu verkaufen. «Die gesetzlichen Voraussetzungen an die Anonymisierung sind erfüllt», sagte Landesamts-Präsident Thomas Kranig am Montag unter Verweis auf eine umfassende Prüfung Anfang 2013. «Wir haben das geprüft und sind der Auffassung: Das passt so.» […]

Der «Spiegel» hatte unter Hinweis auf zahlreiche vertrauliche Dokumente berichtet, dass das Rechenzentrum VSA unzureichend verschlüsselte Daten verkaufe […]
Dem widersprach der Präsident des Bayerischen Landesamtes für Datenschutzaufsicht. Die gesetzlichen Anforderungen an die Anonymisierung der Daten seien erfüllt. Kranig verwies auf das Bundesdatenschutzgesetz, wonach die Daten bei einer Anonymisierung so aufbereitet sein müssen, dass sie «nicht mehr oder nur mit einem unverhältnismäßig großen Aufwand an Zeit, Kosten und Arbeitskraft» einer Person zugeordnet werden können. Dies sei hier der Fall…“